1. Was sich ab 50 ändert – mathematisch und praktisch
In jüngeren Jahren dominiert der Zinseszinseffekt: Aus jedem eingezahlten Euro können bis Rentenbeginn 3–5 € werden. Mit 50 schrumpft dieser Hebel deutlich – die Restlaufzeit reicht etwa für eine Verdopplung bei realistischer Marktrendite. Stattdessen wird die staatliche Förderung zum dominierenden Werttreiber, weil sie sofort und garantiert fließt.
Das ändert die Vertragslogik fundamental: Wer ab 50 abschließt, braucht zwingend einen Tarif mit niedrigen Effektivkosten (< 1 % p. a.) und einer Aktienquote, die Inflation schlagen kann – sonst ist die Förderung der einzige Ertrag.

