Beitragsgarantie und Renditechance
Der zentrale Unterschied liegt in der Beitragsgarantie. Klassische Riester-Verträge müssen zu Rentenbeginn mindestens die eingezahlten Beiträge plus Zulagen nominal garantieren. In Niedrigzinsphasen hat das dazu geführt, dass Anbieter den Großteil der Beiträge in Zinsanlagen parken mussten – mit teilweise negativer Realrendite nach Inflation.
Das Altersvorsorgedepot verzichtet auf diese starre Garantie. Dadurch werden deutlich höhere Aktienquoten möglich, was die Renditechance langfristig erhöht. Im Gegenzug müssen Sparer das übliche Marktrisiko tragen – über Anlagezeiträume von 20 bis 40 Jahren statistisch gut beherrschbar, kurzfristig jedoch mit Wertschwankungen verbunden.

